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16.08.2018

Der Steingarten – eine alpine Oase ganz für Sie allein

Ganz egal wie groß er ist, ein Steingarten kann zu einem echten Hingucker in Ihrem Garten werden und Sie schaffen sich damit Ihre ganz eigene kleine alpine Oase. Der Steingarten benötigt zwar ein wenig mehr Arbeit in der Errichtung, bedarf dann jedoch weniger Pflege im Nachgang.

Ein Steingarten sollte idealerweise am Hang (auf der Sonnenseite) angelegt werden. Ist diese natürliche Schräglage nicht vorhanden, können Sie sie durch Erdaufschüttungen erreichen. Eine Hanglage sollten Sie schaffen, da die Pflanzen im Steingarten keine Staunässe vertragen.

Denkbar wäre, statt der Hanglage, auch ein Kiesbeet (klassisch oder als Hochbeet), das über einen steinigen Boden und entsprechende Pflanzen verfügt.

Findlinge, wie hier in unserem Schaulager, sind eine große Bereicherung für Ihren Steingarten

Wichtige Schritte zum gelungenen Steingarten

Fertigen Sie zunächst einen Plan von Ihrem Steingarten an, in dem Sie möglichst maßstabsgetreu die vorhandene Fläche samt Sonnen-/Schattenverhältnissen, die Beschaffenheit des Bodens, die Flächen für Dekoelemente, wie Sitzbank, Wasserspiel, Treppe etc. sowie Wege oder Trittstellen vermerken.
Je nach zur Verfügung stehenden Fläche, sollten Sie sich überlegen, ob Sie einen großen Findling im Steingarten platzieren wollen. Er sorgt für Schatten, speichert aber auch die Wärme der Sonnenstrahlen und gibt diese im Nachhinein großzügig ab.

Wählen Sie verschiedene größere und kleinere Steine aus, die Sie nachher möglichst nicht unsymmetrisch anordnen können, denn gerade das „Ungeordnete“ lässt den Steingarten am Ende so natürlich wirken.
Sorgen Sie darüber hinaus für einen eher nährstoffarmen, sandigen und kiesigen Boden. Auch die Wasserdurchlässigkeit spielt dabei eine wichtige Rolle. Hierfür kann z.B. auch eine Drainage helfen, wenn eine Schräglage des Steingartens nicht möglich ist. Darüber hinaus können Sie mit einem Unkrautvlies und einem Wühlmausdraht unliebsame „Besucher“ abhalten.

Eine Anleitung in Kurzform:

– Boden ausheben (ca. 30 bis 60 cm tief, dabei ggf. ein Gefälle schaffen, Erde von Unkraut und Wurzeln befreien)
– Wühlmausdraht über die gesamte Fläche ausbreiten
– Drainage mit ca. 15 cm Schicht aus Bauschutt, Kies, Sand und Erde anlegen (ggf. damit auch „natürliche“ Erhebungen modellieren)
– Schicht großzügig mit Unkrautvlies bedecken
– ca. 25 bis 30 cm Schicht aus sandig-kiesigem Boden verteilen
– Findlinge bzw. größte Steine als erstes platzieren (größte Liegefläche auf den Boden, bis ca. 1/3 versenken)
– anschließend die kleineren Steine nach und nach anordnen
– zum Schluss die Dekoelemente (Sitzbank, Figuren o.ä.) einfügen
Warten Sie anschließend ein paar Tage, bevor Sie die Pflanzarbeiten vornehmen. Gerade bei Niederschlag kann der frische Boden unter den neu gesetzten Steinen noch leicht nachsacken.

Die Steine stehen hier im Mittelpunkt.

Die richtige Auswahl der Pflanzen

Achten Sie bei der Auswahl der Steingartenpflanzen darauf, welche Nährstoffe diese benötigen. Grünlich-gelbe Pflanzen mögen beispielsweise eher kalkhaltigen Boden. Mischen Sie hier ggf. noch ein paar Stücke Kalkstein unter den Mutterboden.

Auch sollten Sie bedenken, wie hoch die Pflanzen einmal wachsen werden. Schade wäre es, wenn z.B. hohe Gräser die Hingucker aus Stein irgendwann verdecken. Darüber hinaus sollten Sie nicht zu viele verschiedene Pflanzen verwenden. Größere Gruppen von ein und derselben Pflanze lassen Ihren Steingarten ruhiger wirken und setzen den richtigen Fokus auf die Steine. Auch bietet es sich an, die Pflanzen farblich auf einander abzustimmen.

Als Gräser bieten sich im Steingarten besonders der Blauschwingel, das Bärengras oder die Blaubinse an.

Knollen- oder Zwiebelpflanzen bieten im Frühling einen tollen Blütenreichtum, auch im Sommer oder Herbst können diese blühen. Sie sollten hierbei Arten wählen, die sich gut verwildern und ausbreiten. Dies können z.B. Wildtulpen, Krokusse, Blaustern, Herbstzeitlose oder Narzissen (sommerblühend) sein.

Auch Stauden, wie Enzian, Edelweiß, Alpenveilchen, Steinkraut, Alpenmohn, Lavendel oder Thymian sind hervorragende Pflanzen für den Steingarten. Der Vorteil an diesen Stauden (niedrig bis halbhoch) ist, dass diese sich über die Jahre gut ausbreiten und in alle Richtungen wachsen. Das unterstreicht den natürlichen Charakter des angelegten Steingartens.

Damit der Steingarten auch im Winter lebendig wirkt, können Sie hier und da sog. Zwerggehölze pflanzen, die immer grün sind. Hier bieten sich Zwergkoniferen, Zwerg-Bergkiefer, Hängeweiden und Alpenazaleen an.

Bei der Pflege des Steingartens gibt es nicht allzu viel zu beachten. Moos sollte auf jeden Fall entfernt werden. Auch Unkraut (wenn es sich doch zeigt), sollten Sie jäten (gerade im Frühling und Sommer). In Trockenzeiten (Sommer und Winter) müssen die Pflanzen nur mäßig gewässert und hin und wieder gedüngt werden.

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Unser Schaulager in der Priesterstr. 2 in Krostitz hat geöffnet Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr.

Die Musterhausausstellung in der Dübener Straße 16 in Krostitz hat Samstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

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16.08.2018